Was wollen wir verändern? Wo wollen wir helfen?

MINORITY IN A MINORITY

Zustand und Leben der Minderheiten in Afrika

In vielen Ländern und Orten Afrikas sind Hunderte von behinderten Menschen und betteln um Almosen. Die meisten tun dies in schmutzigen Kleidern, in behelfsmäßigen Rollstühlen oder auf Krücken, während die schlimmsten Fälle sich auf Händen und Knien fortbewegen müssen. Homo – und Transsexuelle leben versteckt, glücklich sind die, welche sich einer kleinen Selbsthilfegruppe anschließen konnten aber dennoch in großer Angst leben entdeckt zu werden.

Es gibt kaum Hilfe, so haben viele behinderte Menschen wenige Möglichkeiten, als auf den Straßen zu betteln. Homo – und Transsexuelle mit Behinderung leben in einer doppelten Minorität mit Verfolgung, Verstoß und Verachtung. Die Regierungen haben die behinderten Menschen vergessen und die Homo – oder Transsexuellen Menschen darf es nicht geben und die mit Behinderung schon gar nicht. Es gibt kaum Projekte oder Programme für behinderte Menschen und gar keine für behinderte Homo – oder Transsexuelle.

Menschen mit Behinderungen werden als störend empfunden und Homo – und Transsexuelle gehören ins Gefängnis und in manchen Teilen Schwarzafrikas sogar getötet. Die Situation ist noch schlimmer in ländlichen Gebieten, in denen Kinder mit Behinderungen in der Regel in das Haus beschränkt sind wegen der lang gehegte traditionellen Glauben, dass sie verflucht von Gott sind. Homo – und Transsexuelle werden direkt verstoßen, angezeigt und verfolgt.

Diskriminierung und Missbrauch und Freiheitsstrafen

Aufgrund der vorherrschenden gesellschaftlichen Einstellungen gegenüber Menschen mit Behinderungen und /oder Homo – und Transsexualität sind diese täglichen besonders schweren Diskriminierungen ausgesetzt. Wir haben einen Bericht von 2004 von Save the Children Norwegen gefunden, dass sexueller Missbrauch von Kindern mit Behinderungen in Schwarzafrika steigt, und dass 87,4 Prozent der Mädchen mit Behinderungen sexuell missbraucht wurden. Etwa 48 Prozent dieser Mädchen waren geistig behinderte, 15,7 Prozent hatten Hörschädigungen und 25,3 Prozent hatten sichtbar körperlichen Behinderungen. Von denen, die sexuell missbraucht wurden, waren nach einem Bluttest 52,4 Prozent HIV-positiv. Mehr als 50 % der erkannten Homo – und Transsexuellen mit und ohne Behinderungen werden im Jugendalter Missbraucht, gefoltert und gequält und ca. 15 % davon verbüßen aufgrund Ihrer sexuellen Orientierung hohe Freiheitsstrafen.

Gegenwärtige Situation

Obwohl manche Regierungen in Afrika, Diskriminierungen behinderter Menschen verbietet, ist dieses Gesetz leider nur auf dem Papier zu finden und an einen Schutz für Homo – und Transsexuelle ist überhaupt nicht zu denken. Hier stellen die meisten Verfassungen, diese Form der Lebensweise unter hohe Freiheitsstrafen.

Hilfe von HAMIAM

Hamiam hat sich zur Aufgabe gemacht Menschen zu helfen, welche im eigenen Land in einer Minderheit sowie in einer doppelten Minderheit am Rande der Gesellschaft leben und Menschen, welche in Deutschland in einer doppelten Minderheit leben müssen.
Unsere Ziele und Aufgaben sind in den Pagetexten und in der Satzung ausführlich beschrieben und Grundlage unseres gemeinnützigen Vereins.

 

Fallbeispiele der doppelten Minorität. MINORITY IN A MINORITY

MALI

Ive wurde 1990 ohne Beine in einem Dorf am Rande von Mali geboren . Er kämpfte sich durch die Grundschule um lesen und schreiben zu lernen. Für eine weitere Bildung reichte das Geld nicht aber abgesehen davon, konnte er durch seine Behinderung nicht die Schule in der 40 km entfernten Stadt erreichen, da es keine Verbindungen gab. Mit 15 entdeckte er seine Sexualität allerdings seine Homosexualität. Er teilte seine Sexualität mit seinem gleichaltrigen und einzigen Freund Kibu, welcher in der Nachbarshütte mit seiner Familie lebte. Der Tag kam als Ive und Kibu bei Zärtlichkeiten von Kibus Vater entdeckt wurden. Sie wurden geschlagen, verflucht und vertrieben. Durch Verfolgung leben Ive und Kibu seither versteckt immer an anderen Notunterkünften in und um Mali. Oft auch einfach auf der Straße. Sie haben Angst. Sie sind noch jung, könnten voller Energie sein, haben aber keine Möglichkeit aus Ihrer schwierigen Situation herauszufinden. Die besondere Härte Ihrer Minoritäten, Angst vor Politik und Gesellschaft lässt nur ein verstecktes Leben am Rande der Gesellschaft zu.

KAMERUN

Fanta war 14 Jahre alt, als Sie von mehreren Jugendlichen auf dem Schulweg angegriffen, geschlagen und mehrfach vergewaltigt wurde. Sie schwieg und Ihrer Familie erklärte Sie Ihre Verletzungen durch einen Sturz. Fanta wurde Schwanger. Sie hatte keine Ahnung was in Ihr vor sich ging. Die Familie erfuhr davon als Fantas Schwangerschaft nicht mehr zu verstecken war. Anstatt Beistand und Aufklärung wurde Sie verstoßen von der Familie und von der Schule verwiesen. Sie war ein Kind, welches ein Kind bekam und wurde verachtet und geschlagen. Sie war auf sich gestellt, allein und unter schlimmsten Umständen entband Sie Ihr Baby. Heute ist Sie 19 Jahre alt, prostituiert sich und lebt in einem kleinen Zimmer mit Ihrem Kind und 3 weiteren Prostituierten .Freiherrn glauben Ihr einen Dienst zu erweisen für ein paar C-Francs wovon Fanta oft nicht einmal leben kann.

KAMERUN

Celine wurde mit verkümmerten und fast unbeweglichen Extremitäten geboren. 10Jahre lang pflegte Sie Ihre Großmutter bis diese starb. Es schien als ob Jugendliche sich um die Behinderte Celine kümmerten. Die Männer besuchten Sie meist am Abend zum waschen und füttern. Die Männer vergewaltigten Sie über Jahre. Die Vergewaltiger erklärten Ihr, etwas gutes zu tun. Jahre der Hölle mit vielen Schwangerschaftsabbrüchen folgten. Celine lebt heute behütet bei Ihrer Tante aber mit großen seelischen Schäden und unter schwierigsten Wohn - und Finanzbedingungen.

DEUTSCHLAND

Franklin ist ein Schwarzafrikaner aus dem Niger, homosexuell und illegal unter schwierigsten Bedingungen in die USA eingereist. Er wurde in seinem Heimatland politisch und Gesellschaftlich verfolgt, geschlagen, missbraucht. Er flüchtete mit 17 Jahren, in eine für Ihn bessere Welt. Er lebte viele Jahre versteckt und illegal in der USA. Er überlebte durch Diebstahl und Prostitution. Er wurde gestellt und in sein Heimatland ausgewiesen. Jahre später reiste er in die BRD ein und lebt seither als Asylant in NRW. Er ist heute 39 Jahre, HIV infiziert und lebt vereinsamt und hilflos in einem Asylheim auf 10 qm mit einem weiteren Asylanten.

AUFRUF:

Helfen Sie Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben mit einer Spende oder einer Patenschaft. Verhelfen Sie Menschen zu einem „Leben in Würde“ !
Nähere Informationen auf unseren Krisensitzungen oder in einem persönlichen Gespräch.
Spontanspenden unter:

HAMIAM, help a minority
Verwendungszweck: IN WÜRDE LEBEN
Kto-Nr.:73408469
BLZ: 44010046
IBAN: DE67 4401 0046 0073 4084 69
BIC: PBNKDEFF